Sportmanager vertraut weiterhin auf Adi Hütter

Dezember 15th, 2021 by admin

Die Stimmung am Niederrhein ist mittlerweile am absoluten Tiefpunkt angelangt. Die Fohlen belegen nach 15 Runden den enttäuschenden 13. Tabellenplatz in der Bundesliga. Zwei mickrige Zähler trennen Borussia Mönchengladbach vom Relegationsrang. Die bittere Niederlage bei RB Leipzig, welche die dritte in Folge war, die blamable Niederlage im Derby und nicht zu vergessen das 0:6-Heimdebakel – in Mönchengladbach ist Feuer am Dach. Sportchef Max Eberl möchte niemanden persönlich die Schuld an der sportlichen Krise in die Schuhe schieben. Alle Beteiligten sind für die aktuelle Lage zur Verantwortung zu ziehen. Bei den Fans und in den Medien sieht es etwas anders aus. Ein schuldiger wurde rasch gefunden und das ist niemand geringerer als Trainer Adi Hütter. Der Österreicher genießt nach Angaben von Manager Max Eberl allerdings weiterhin die volle Rückendeckung.

Top-Kandidaten vor Saisonbeginn

Die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach ist gespickt mit vielen europäischen Stars und Nationalspielern. Zum Auftakt der Saison verlief aus Sicht der Fohlen noch alles nach Plan. Gegen den FC Bayern München erreichte die Hütter-Elf eine Punkteteilung und gegen Borussia Dortmund konnte sogar ein Sieg eingefahren werden. Im DFB-Pokal schenkten die Fohlen den übermächtigen Bayern sogar ein 5:0-Debakel ein. Nach dem Engagement von Adi Hütter als Cheftrainer verlangten alle ein wenig Zeit. Sobald ein kleiner Schritt nach vorne gemacht wurde, folgte kurze Zeit später ein herber Rückschlag. Die Talfahrt von Borussia Mönchengladbach ist alles andere als einfach zu erklären.

Aufeinandertreffen mit der Vergangenheit

Max Eberl möchte dem Trainer nicht an der aktuellen Krise die Schuld zuweisen. Über eine Freistellung des Österreichs möchte der Sportchef nicht diskutieren. Borussia Mönchengladbach zahlte 7,5 Millionen Euro an Ablöse für Hütter. Am Mittwoch trifft der Cheftrainer auf seine Vergangenheit. Borussia Mönchengladbach empfängt zu Hause die Mannschaft aus Frankfurt. Adi Hütter steht trotz Rückendeckung unter Zugzwang und muss dieses Duell gewinnen. Sollte es gelingen, so sind die Startplätze für Europa weiterhin in Reichweite. Sollten die Fohlen erneut eine Niederlage einstecken müssen, werden die Worte von Eberl wohl zur Makulatur. Im Profifußball ist jedem bekannt, dass der Trainer einer Mannschaft das schwächste Glied in der Kette ist. Den Druck lässt sich der Österreicher bis dato nicht anmerken. Er legt den Fokus von Spiel zu Spiel und möchte gegen Eintracht Frankfurt den Schritt aus der Krise schaffen.

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